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Testbetrieb mit einer induktiven Höranlage im Bürgerservice und bei der Bürgerversammlung am 03.12.2018



Unter Schwerhörigkeit leiden immer mehr Menschen. Betroffene wissen, wie Verständnisprobleme die Teilhabe am öffentlichen Leben einschränken und wie sehr das Alltagsleben dadurch erschwert wird. Dabei können beispielsweise öffentliche Gebäude und Veranstaltungsräume mit geringem, technischem Aufwand so nachgebessert werden, dass Schwerhörige und Guthörende gleichermaßen davon profitieren.

Induktive Höranlagen haben für Schwerhörige die gleiche Bedeutung wie die Rampe für den Rollstuhlfahrer. Schlechte Raumakustik, Nebengeräusche und die Entfernung zum Sprecher führen dazu, dass das gesprochene Wort nicht verstanden wird. Hörsysteme verstärken nicht nur Sprache, sondern auch Hall- und Störgeräusche, wodurch das Verstehen massiv behindert werden kann. Höranlagen hingegen ermöglichen drahtlosen Empfang entweder direkt im Hörgerät, im Cochlea-Implantat oder im Kopfhörer - und das ohne Störgeräusche. So kann auch der Guthörende von dieser Technik, der Verbesserung der Raumakustik, profitieren.

Hörgeräte und Cochlea-Implantate (Ci) können einen bestehenden Hörverlust nicht vollständig ausgleichen. Hintergrundgeräusche und Verzerrung der Sprache durch das Mikrofon der Lautsprecheranlage erschweren das Sprachverstehen zusätzlich. Bei induktiven Höranlagen wird Sprache oder Musik, aufgenommen von einem Mikrofon, durch einen speziellen Verstärker aufbereitet und als elektromagnetisches Signal an ein Kabel (Ringschleife, Induktionsschleife) weitergeleitet. Diese Signale werden von der Induktionsspule (Telefonspule) des Hörgerätes empfangen und wieder in akustische Signale umgewandelt. Der Schwerhörige hört über sein Hörgerät oder Ci bei der Schalterstellung "T" oder "MT" oder dem "Induktionsprogramm" seines Hörgerätes das Gesprochene in unverzerrter HiFi-Qualität und in optimaler Lautstärke. Sämtliche Stör- und Nebengeräusche werden ausgeschaltet. Der Schwerhörige hört die Sprache unmittelbar und deutlich im Ohr.

Das Landratsamt Main-Spessart hat fünf Geräte angeschafft. In den Monaten Dezember, Januar und Februar im Bürgerservice und an der Bürgerversammlung am 03.12.2018 testen wir das System im Markt Frammersbach.

Im Bürgerservice kann das Gerät ohne Voranmeldung genutzt werden. Den Mitarbeitern sollte nur ein entsprechender Hinweis gegeben werden, damit Sie Ihnen die Funktion vertraut machen können.
Für die Nutzung bei der Bürgerversammlung bitten wir um Abstimmung mit Herrn Burger, Tel. 09355/9712-17 im Vorfeld der Versammlung.

Im Nachgang an den Testbetrieb erfolgt ein Erfahrungsaustausch mit der Behindertenbeauftragten des Landkreis Main-Spessart, Frau Elena Reinhard.

Die Gemeindeverwaltung



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Marktplatz 3
97833 Frammersbach
Tel.: 0 93 55 / 97 12 - 0
Fax: 0 93 55 / 97 12 - 33
E-Mail: Kontakt
www.msp-info.de www.kommune-aktiv.de
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