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Markt Frammersbach

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Neujahrsempfang des Markt Frammersbach als Dankeschön für ehrenamtlich engagierte Mitbürger der Gemeinde



Auch im Jahr 2019 hat der Markt Frammersbach mit dem Neujahrsempfang ein Zeichen des Dankes an die ehrenamtlich engagierten Mitbürger gesendet. Rund 100 Personen aus Frammersbach und Habichsthal, die in den verschiedensten Bereichen aktiv sind, folgten der Einladung von Bürgermeister Christian Holzemer.

Für die musikalische Umrahmung sorgten die Aubachmusikanten aus Habichsthal sowie Sylvia Ludwig mit Gertraud Wackerbauer.

In seinem Grußwort geht Pfarrer Albert auf die enge Verzahnung von politischer und kirchlicher Gemeinde ein. Als Beispiel nannte er die Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft. So gibt es mehrere Felder, in denen sich Kommune und Kirche gegenseitig unterstützen und stärken.
An die Segenswüsche fügte er einen herzlichen Dank für das umfangreiche Engagement so viele Mitbürger an.

Der Bürgermeister unternahm in seiner Ansprache einen Streifzug durch alle Felder, in denen sich Mitbürger auf vielfältigste Weise einbringen.

Die Ansprache von Bürgermeister Christian Holzemer im Wortlaut:

"Ohne die vielen Frauen und Männer, die in Deutschland ein Ehrenamt ausüben, wäre unser Land um vieles ärmer und unser Gemeinwesen so nicht denkbar."

Mit diesem Zitat von unserem ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl möchte ich Sie und euch alle hier im Pfarrheim begrüßen.

Ein Satz, der die Realität sehr genau trifft. Und weil es so ist, wollen wir dem Ehrenamt mit diesem kleinen Empfang des Markt Frammersbach die gebührende Anerkennung und Wertschätzung entgegenbringen.

Ich begrüße Sie lieber Herr Pfarrer Albert als Hausherrn, Herrn Pfarrer Nachtrab,
den Altbürgermeister Adolf Rüth, der vor Jahren Initiator des Ehrenamtsempfangs war,
aber vor allem euch, liebe Ehrenamtlichen,

Wie wichtig ist das Ehrenamt bei uns im Ort?


Wenn es brennt, dann rufen wir die Feuerwehr. Bei Unfällen oder Personensuche unterstützt die Bergwacht. Möchten wir uns an guter Musik oder hochklassigem Sport erfreuen, besuchen wir Veranstaltungen von Sport- oder Musikvereinen. Wollen wir etwas über den Fuhrmann erfahren fragen wir den Museumsverein.

Das sind nur einige Fassetten. In Frammersbach und Habichsthal gibt es Tag für Tag so viele Dinge, die uns im Alltag helfen, die unser Leben verbessern, die eine Kommune nicht leisten kann.

Sicher, die Grundversorgung mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln, die Infrastruktur für Verkehr, für Strom, Wasser, Kanal, die Bildungs- und Betreuungseinrichtungen, das muss durch die öffentliche Hand organisiert und bereitgestellt werden. Aber schon die Erfüllung dieser Pflichtaufgaben bringt eine Gemeinde schnell an den Rand der Leistungsfähigkeit. Ohne Unterstützung von ehrenamtlichen Initiativen würde es in vielen Bereichen bei einer Grundversorgung bleiben.

Ich möchte einige Beispiele nennen, in denen die heute Anwesenden tätig sind. In einigen Fällen ist die Verzahnung von staatlichen Aufgaben und Ehrenamt sehr eng.
Denken wir etwa an die Freiwillige Feuerwehr und die Bergwacht. Natürlich sind Staat und Kommune in der Pflicht die Ausstattung für die Feuerwehren und die Rettungsdienste zu stellen.
Aber den eigentlichen Betrieb übernehmen bei uns ehrenamtlich tätige Mitbürger. Sie schützen mit ihrem Dienst Leib und Leben sowie Hab und Gut. Wir können ihnen dafür gar nicht genug danken!

Denken wir an die Kindertagesstätten. Im Jahr 2018 entstand aus einer Elterninitiative heraus der Waldkindergarten "Spessartfüchse" und ergänzt somit die tollen Angebote des St. Josefsverein.

Weitere Beispiele sind die Verwaltung des Dorfgemeinschaftshauses in Habichsthal durch den Verein für Heimat und Kulturelles oder die Tätigkeit unserer Feldgeschworenen. Aber auch wenn es um die Verschönerung des Ortes und den Erhalt der Natur geht, sind unsere Ehrenamtlichen bei den Garten- und Blumenfreunden, dem Verschönerungsverein, den Imkervereinen oder den Heimat- und Wanderfreunden unersetzlich.
Ähnlich die Erforschung und Bewahrung unserer eigenen Geschichte, das erfolgt überwiegend durch Freiwillige im Museumsverein.

Dann gibt es Menschen, die kümmern sich um die Kranken oder benachteiligten Mitbürger. Das sind eben nicht nur Hauptamtliche bei den Sozialdiensten, sondern auch Ehrenamtliche der VdK-Ortsgruppe oder des Reha-Sportteams.

In Frammersbach und Habichsthal gibt es ein breites sportliches Angebot. Kegeln beim KSC, Trial und Downhill beim MSF, Sportschießen beim Schützenverein oder Angeln beim Angelsportclub und die vielen Abteilungen der TuS.

Auch im kulturellen Bereich ist das Angebot breit gefächert. Vom Theaterverein über den Gesangverein und die drei Vereine mit eigenen Kapellen - Musikverein, Spielmannszug und Aubachmusikanten - bieten sie große Unterhaltung, erfreuen uns mit ihrem Können und bringen den jungen Mitbürgern die Musik näher.
Hier möchte ich vor allem auf die kürzlich gestartete Bläserklasse von Musikverein und Spielmannszug hinweisen, die sich in Kooperation um die musikalische Früherziehung junger Menschen kümmern.

Auch die Faschingssaison unserer Faschingsgemeinschaft ist aus dem Veranstaltungskalender nicht wegzudenken.

Wir sind stolz auf die tollen Feste und den umfangreichen Veranstaltungskalender. Ohne die Vereine, die diese organisieren, wäre er ziemlich leer.

Verschiedene Freizeitaktivitäten, die zum Beispiel von Fanclubs, wie dem Bayern Fanclub, organisiert werden runden das Angebot ab.
Langweilig dürfte es in unserem Ort eigentlich niemandem werden.

Aber es gibt noch andere Bereiche. Manche Dinge hat man vielleicht gar nicht sofort im Blick, wenn man an Ehrenamt denkt.

Eingangs habe ich schon einmal den Bereich der Lebensrettung erwähnt. Zu diesem Empfang haben wir Mitbürger eingeladen, die seit vielen Jahren als Blutspender einen ganz besonderen Dienst für die Gesellschaft leisten. Ab diesem Jahr werden immer die Geehrten mit 100 und mehr Blutspenden mit eingeladen, weil wir diesen Dienst an der Gesellschaft nicht hoch genug schätzen können.

Ein anderes Beispiel, wie man Gutes tun kann sind die Personen, die seit zwei Jahren mit dem Benefiz-Varieté Geld für einen guten Zweck sammeln. In diesem Jahr wird es weitergeführt und ich darf hier schon anmerken, dass ausschließlich örtliche Organisationen eine Zuwendung erhalten.

Anwesend sind auch Menschen, die sich um die Partnerschaft mit Orbec und Nadasch verdient gemacht haben. Seit einigen Jahren wird Frammersbach von einer Delegation beim Orbecer Weihnachtsmarkt vertreten. Dafür einen herzlichen Dank. Im vergangenen Jahr konnten wir die Jubiläen unserer Partnerschaften feiern. Möglich war das nur, weil viele Menschen vor und hinter den Kulissen geholfen haben. Beim Frühstück für unsere Gäste, bei der Dekoration von Festzelt und Ausstellung, bei Übersetzungen, beim Aufbau, als Gasteltern. Dass uns die Freunde aus Frankreich und Ungarn in guter Erinnerung behalten, ist euer Verdienst.

Ich möchte schließlich nicht die Vertreter der politischen und kirchlichen Gemeinde vergessen. Im Gemeinderat, in den Ortsverbänden der Parteien und im Pfarrgemeinderat sind viele Menschen aktiv, die die Zukunft unserer Gemeinde gestalten wollen.
Immer häufiger erleben wir, dass abfällig über Politik gesprochen wird. Deshalb ist politisches Engagement leider nicht mehr selbstverständlich. Aber die Demokratie lebt davon.
In einer Zeit, in der unsere Demokratie und der Rechtsstaat von einigen politischen Kräften offen infrage gestellt werden, benötigen wir mehr Menschen, die den Mut zu politischer Arbeit haben.
Die Entwicklung dieses Landes und auch dieses Ortes nach dem Zweiten Weltkrieg wurde von Menschen ermöglicht, die sich in Parteien und Verbänden für eine Verbesserung des Lebens eingesetzt haben und verhindern wollten, dass sich die Schrecken wiederholen.
Heute sind wir gefordert es ihnen gleich zu tun. Im kommenden Jahr stehen Kommunalwahlen an. Das ist eine gute Möglichkeit, sich für die Stärkung der Demokratie zu engagieren.

Alle von mir genannten Bereiche sind heute bei diesem Empfang vertreten. Ihr alle tragt dazu bei, dass Frammersbach mit seinem Ortsteil Habichsthal so liebens- und lebenswert ist.

Dankeschön!


Lieber Herr Pfarrer Albert,

vielen Dank für den Segen und die guten Wünsche.

Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die diesen Neujahrsempfang ermöglichen:

- Dem Gastgeber, der katholischen Kirchengemeinde
- Dem Pfarrgemeinderat, der wieder die Bewirtung übernimmt
- Den Aubachmusikanten für die musikalische Umrahmung
- Sylvia Ludwig und Gertraud Wackerbauer für ihre musikalischen Beiträge
- Pfarrer Albert für den Segen und die lieben Grußworte
- Beim Hausmeister Robert Amrhein und Eva Löberl für die Vorbereitungen.

Mir ist bewusst, dass der heutige Vormittag bei weitem nicht das aufwiegen kann, was ihr, liebe Ehrenamtlichen, für uns und die Menschen in unserer Gemeinde leistet - und natürlich ist es auch nicht möglich, alle einzuladen, die sich ehrenamtlich engagieren.

Ich kann zusichern, dass der Markt Frammersbach auch zukünftig das ehrenamtliche Engagement nach Kräften unterstützen wird!

Über die FraMaG sind wir seit einigen Jahren im regen Austausch. Dadurch ist die Kampagne "komm-in-den-Verein.de" entstanden. In diesem Jahr steht das nächste Projekt an, nämlich der Tag der Vereine am 11.05.2019.
Ich darf alle Vereine animieren sich bei der FraMaG zu melden, wenn sie es noch nicht getan haben und euch aktiv mit einzubringen.

Mir bleibt am Schluss nur noch eines festzustellen:

Der Neujahrsempfang ist ein Zeichen an unsere Vereine, Verbände und die unabhängig engagierten Menschen in unserem Ort.

Wir wollen zum Ausdruck bringen:

- Wir sehen euer Engagement!
- Wir schätzen euren Einsatz!
- Wir danken euch dafür!


Jetzt darf ich euch noch zu einem kleinen Imbiss einladen. Nutzt die Gelegenheit zu Gesprächen untereinander. Denn auch das soll dieser Empfang ermöglichen, das Knüpfen von Kontakten.
Ich wünsche euch allen ein gutes, erfolgreiches, glückliches und vor allem gesundes Jahr 2019. Bleibt so engagiert, wie ihr bisher ward.
Danke für euren Einsatz, er möge denen, die das Ehrenamt noch nicht für sich entdeckt haben ein positives Beispiel sein und viele Nachahmer finden!




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Marktplatz 3
97833 Frammersbach
Tel.: 0 93 55 / 97 12 - 0
Fax: 0 93 55 / 97 12 - 33
E-Mail: Kontakt
www.msp-info.de www.kommune-aktiv.de
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