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Achtung! Legionellen-Gefahr durch Stilllegung der Trinkwasserleitungen



Ob Schulen, Kindergärten, Sporthallen, Einkaufszentren, Hotels oder andere öffentliche Objekte - aufgrund der COVID 19-Krise stehen derzeit viele Gebäude leer.
Was für den Moment unvermeidlich ist, birgt für die Zukunft eine erhebliche Gefahr. Denn diese Betriebsstilllegungen bedrohen die Trinkwasser-Hygiene nachhaltig, da sich Keime wie Legionellen ungehemmt ausbreiten können.

Bestimmungsgemäßer Betrieb muss sichergestellt sein
Besitzer und Betreiber sind auch in dieser Krisensituation verpflichtet, den bestimmungsgemäßen Betrieb gemäß den allgemein anerkannten Regeln der Technik sicher zu stellen. In Fällen von Quarantäne und Ausgangssperren kann dies nicht immer ganz einfach gewährleistet werden. Um hier schnelle Hilfe zu leisten, haben die Verbände BTGA, figawa und ZVSHK Empfehlung erarbeitet, um so die Trinkwasserqualität innerhalb der Trinkwas-ser-Installation dennoch aufrecht zu erhalten.

Maßnahmen zur Trinkwasser-Hygiene bei Stilllegungen
  • Die Hygiene des Trinkwassers in Trinkwasser-Installationen muss in allen Gebäudetypen durch einen be-stimmungsgemäßen Betrieb, also durch eine normale Nutzung, gewährleistet werden.
  • Ist die normale Nutzung z.B. durch Stilllegung nicht möglich, müssen diese Trinkwasser-Installationen mit Hilfe eines Spülplans für die Übergangszeit betrieben werden.
  • Zur Aufrechterhaltung des bestimmungsgemäßen Betriebs muss mindestens alle 72 Stunden an allen Entnahmestellen kaltes und warmes Trinkwasser entnommen werden.
  • Kann der Betreiber diesen Spülplan nicht umsetzen, muss die Trink-wasser-Installation an der Hauptab-sperreinrichtung abgesperrt werden.
  • Die Trinkwasserinstallation muss in diesem Fall mit allen Komponenten vorübergehend fachmännisch außer Betrieb gesetzt werden.

Die Trinkwasser-Qualität muss garantiert sein
Die Vorgaben der kommunalen Gesundheitsämter bzgl. der Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Trinkwas-serhygiene gemäß Trinkwasserverordnung haben auch bei Betriebsstillegungen weiter Bestand.

Für die möglicherweise erforderliche Wiederinbetriebnahme der Trinkwasser-Installation sind die Anforderungen aus den allgemein anerkannten Regeln der Technik (EN 806, DIN 1988) zu beachten. Hier ist darauf zu achten, dass entsprechend der Stillstandszeiten und der zu erwartenden potentiellen Belastung die entsprechenden Spülmaßnahmen bei Wiederinbetriebnahme eingehalten werden. Eine Untersuchung des Trinkwassers in unter-suchungspflichtigen Anlagen ist bei Wiederinbetriebnahme zu empfehlen.

Übrigens: Laut einer Stellungnahme des Bundesumweltamtes vom 09.03.2020 ist das Trinkwasser keine Infekti-onsquelle für die Übertragung des neuen Virus.


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