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Bürgerversammlung 2013


Wiedekind-Areal Frammersbach Bebauungskonzept
Die ehemalige Textilfabrik Müller Wipperfürth hat Frammersbach in der Vergangenheit zu Wohlstand verholfen. Heute steht das große Fabrikgelände mit seinen Hallen in der Ortsmitte auf Abbruch - um an gleicher Stelle ein multifunktionales Gebäudeensemble entstehen zu lassen. "Mit dem Abriss endet eine Geschichte. Aber es beginnt auch etwas Neues", sagte Bürgermeister Peter Franz in der Bürgerversammlung am Dienstagabend, die sich ausschließlich mit der Neugestaltung des Wiedekind-Areals befasste. Dementsprechend gut gefüllt war die Turnhalle am Marktplatz.

Architekt Georg Redelbach erläuterte das Nutzungskonzept für das Wiedekind-Areal, die Frei- und Grünflächenplanung wurde von Landschaftsarchitekt Ralph Schäffner vom Stadtplanungsbüro arc.grün vorgestellt. Baubereichsleiterin Claudia Kanz (Benevit), stellte das geplante Konzept des Seniorenzentrums vor.

Wiedekind-Areal Frammersbach BebauungsplanNach der Bauleitplanung ist im vorderen Bereich des Geländes an der Lohrtalstraße ein Einkaufsmarkt geplant. Im nördlichen Teil des Plangebietes ist als Abschluss zu der vorhandenen Wohnbebauung eine Senioreneinrichtung vorgesehen. Zwischen dem Einkaufsmarkt und der Senioreneinrichtung ist ein Ärzte- und Dienstleistungsgebäude geplant. Im südöstlichen Bereich des Plangebietes kann bei Bedarf noch ein Gebäude für Handel und Gewerbe errichtet werden. Wegen des Hochwasserschutzes ist im Planungsbereich keine Unterkellerung möglich.


Der neue Einkaufsmarkt mit einer städtebaulich ansprechenden Außenfassade wird im vorderen Bereich des Geländes an der Lohrtalstraße positioniert. Im Eingangsbereich des Einkaufsmarktes, soll ein Bistro oder ein Café enstehen. Die Anlieferzone zum Markt wird aus Lärmschutzgründen eingehaust.
Die geplante Senioreneinrichtung entsteht im unmittelbaren Anschluss an die Wohnbebauung an der Lohrtalstraße. Vorgesehen ist ein dreigeschossiges Gebäude mit Satteldach. Als "Keil" zwischen Einkaufsmarkt und Senioreneinrichtung ist ein Ärzte- und Dienstleistungsgebäude vorgesehen. Dieses Gebäude wird so geplant, dass es angepasst an den Bedarf in zwei bis drei Bauabschnitten realisiert werden kann.
Im südöstlichen Bereich des Plangebietes kann bei Bedarf parallel zur Lohrbach noch ein Gebäudekomplex zur Nutzung durch Einzelhandel und Dienstleistungen errichtet werden.

Die Stellplätze für die verschiedenen Gebäude und Nutzungen sind in unmittelbarer Nähe der einzelnen Objekte angeordnet. Für den Markt werden auch noch im Bereich des Rathauses weitere Stellplätze entstehen. Integriert in die großzügig angeordneten Stellplätze wird die zentrale Bushaltestelle.

Im Anschluss an das Plangebiet soll eine multifunktional nutzbare Freifläche mit hohem Freizeitwert entstehen. In diesem Zusammenhang werden auch die Grünflächen zwischen Lohrbach und Bergstraße durch zwei Brückenverbindungen in die öffentliche Freizeitnutzung integriert. Weiter vorgesehen ist auch noch ein Bouleplatz sowie fünf Wohnmobilstellplätze.

Das bestehende Jugendzentrum "Magic Box" muss der neuen Planung weichen. Im Gemeinderat werden bereits alternative Standorte beraten. Da bei hat sich auch schon ein Favoriten herauskristallisiert. Details können jedoch erst nach einer gründlichen Analyse veröffentlicht werden.

Claudia Kanz, bei BeneVit zuständig für den Baubereich stellte in der Bürgerversammlung das Konzept und die Planung für die Senioreneinrichtung in Frammersbach vor. Bei plangemäßem Verlauf wird das Pflegeheim der vierten Generation bereits im Frühjahr 2015 eröffnet. Der Baubeginn soll bereits im Dezember 2013 erfolgen.
BeneVit betreibt zur Zeit 17 Pflegeeinrichtungen mit insgesamt 1269 Pflegeplätzen in ganz Deutschland. Wie von Claudia Kanz zu erfahren war, steht bei BeneVit das Normalitätsprinzip an vorderster Stelle. Das bedeutet, der Alltag der Bewohner, wie z.B. Kochen, Waschen, Bügeln, wird in die Therapie integriert. Dabei werden die noch vorhandenen persönlichen Resourcen genutzt und die Senioren haben das Gefühl noch gebraucht zu werden. Im Rahmen der Betreuung werden Selbständigkeit und Eigenverantwortung auch im hohen Alter intensiv gefördert. Aufgenommen werden alle Pflegestufen.

Die Hausgemeinschaft Frammersbach soll auf einer Grundstücksfläche von rund 3600 qm entstehen. Es sind auf den zwei Etagen insgesamt vier Hausgemeinschaften mit jeweils etwa 12 Bewohnern vorgesehen. Geplant sind 44 Einzelzimmer und fünf Doppelzimmer. Weiter sind zwei barrierefreie Wohnungen mit je 83 qm geplant. Diese Wohnungen können vermietet werden. Im Dachgeschoss sind ein Mehrzweckraum, sowie die Büro- und Personalräume untergebracht.



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