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Spatenstich für Senioren-Pflegeheim Frammersbach



Die Pflegeheimkonzeption der vierten Generation ist im Bereich der Altenhilfe zukunftsweisend und wird von der BeneVit-Gruppe an derzeit 20 Standorten erfolgreich umgesetzt. Bürgermeister Peter Franz wertete die Senioreneinrichtung als wichtigen Baustein für eine funktionierende und zukunftsfähige Ortsgemeinschaft. In den nächsten Monaten soll nun auf einer Nutzfläche von rund 3000 Quadratmetern das Pflegeheim entstehen. In vier Wohnungen gibt es 54 Plätze für Dauer- und Kurzzeitpflege. 13 bis 14 Bewohner werden so gemeinsam in einer Wohnung leben, die neben den Bewohnerzimmern über eine eigene Küche, Esszimmer, Wohnzimmer mit Kaminofen, Nebenräumen und vieles mehr verfügt. Außerdem werden im Dachgeschoss zwei barrierefreie Einliegerwohnungen geschaffen, die unabhängig vom Pflegeheim gemietet werden können.
Dienstleistungen wie z.B. das Zubereiten der Mahlzeiten und das Wäsche waschen, sind in einem klassischen Pflegeheim meist ausgelagert. Im BeneVit-Hausgemeinschaftskonzept werden diese Tätigkeiten in den Wohnungen selbst verrichtet. Das heißt, es werden täglich in jeder der vier Wohnungen vier unterschiedliche Mahlzeiten zubereitet. Die Präsenzkraft bindet die Bewohner, sofern diese wollen und können, in die tägliche Hausarbeit ein.
Die kleinen, familienähnlichen Wohnformen sind auch für Menschen mit Demenz geeignet, vermitteln Sicherheit und Geborgenheit und fördern gemeinschaftliche Aktivitäten. Dadurch verbessert sich der Allgemeinzustand der Bewohner, womit auch die Lebensqualität und Lebensfreude zunehmen.
Etwa 45 Arbeitsstellen im Bereich Pflege und Hauswirtschaft werden geschaffen. Die Inbetriebnahme ist für August/September 2015 geplant. Laut Betreiber Kaspar Pfister wird BeneVit bei diesem Projekt 6 Millionen Euro investieren. Die Gemeinde wird sich laut Peter Franz mit 300 000 Euro beteiligen und stellt zudem das Grundstück zur Verfügung.
Den Standort mitten im Zentrum Frammersbachs bezeichneten Geschäftsführer und Betreiber Kaspar Pfister und der Bürgermeister als ideal. Die älteren Menschen wollen Leben und Beschäftigung um sich herum sehen. Dies bestätigte auch Bauherr Kaspar Pfister selbst. "Ich habe gemerkt, mit welcher Energie und Überzeugung die Vertreter der Gemeinde das wollen." Ein großer Pluspunkt für Frammersbach sei der Standort mitten im Ort gewesen. Der Mensch sei ein soziales Wesen, der auch vom Miteinander lebe. Deswegen sei es wichtig, eine solche Einrichtung mitten im Ort, zwischen Rathaus, Kirche und Wirtshaus zu bauen. Mann müsse den älteren Menschen zeigen, sie immer noch "dabei" und "mittendrin" sind und immer noch geschätzt würden. Das BeneVit-Hausgemeinschaftskonzept vermittle den Menschen eben dies und damit auch ein Stück Normalität.
Der Landtagsabgeordnete Günther Felbinger bezeichnete das Projekt als "Meilenstein" und "Paradebeispiel, wie die Zukunftsfähigkeit einer Kommune dauerhaft gesichert werden kann". Das Hausgemeinschaftskonzept vermittle, wie die Menschen im Alter in Zukunft leben möchten. Nämlich "gemeinsam statt einsam". Frammersbach werde beispielgebend sein für alle Kommunen im Landkreis Main-Spessart.
26.05.2014



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