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Bergwacht Frammersbach im Rettungsdienst integriert


Zumindest war dies in den letzten beiden Wintern so. "Manche Gegenden waren schwer, andere gar nicht zu erreichen", sagte Landrat Thomas Schiebel in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF). Weil die Bergwacht in einem "unwegsamen Gelände" - wie es in der Amtssprache des Bayerischen Rettungsdienstgesetzes heißt - liegt, haben weder das Bayerische Innenministerium noch die Krankenkassen etwas dagegen.

Zur Bergrettungswache im Landkreis Main-Spessart gehören momentan drei ausgebildete Berg- und Höhlenretter an. Im April werden es dann insgesamt acht ausgebildete Einsatzkräfte sein. Insgesamt gebe es 18 Freiwillige, die sich zum Bergretter ausbilden lassen wollen, so ZRF-Geschäftsführer Michael Pahlke. Die Bergwacht ist derzeit mit zwei Fahrzeugen ausgerüstet: einem Geländefahrzeug zum Abtransport von Verletzten aus unwegsamen Gelände und einem Quad. Das Quad ist mit Rädern ausgerüstet und bei Schnee kann es durch einen speziellen Kettenraupensatz auch als Schneefahrzeug genutzt werden. Somit ist dieses Fahrzeug ganzjährig uneingeschränkt auch im bergigen Gelände im Spessart einsatzfähig. In Kürze soll noch ein Anhänger beschafft werden. Ein weiteres Fahrzeug soll ebenfalls folgen. Hinzu kommen noch zahlreiche Ausrüstungsgegenstände, wie beispielsweise ein Rettungs- und Transportschlitten, Bergesack und notfallmedizinische Ausrüstung.

Zusätzliche Kosten entstehen dem Zweckverband durch die neue Bergwacht in Frammersbach nicht. Der Freistaat bezahlt unter anderem die Einsatzfahrzeuge und ihre Ausstattung oder die nötigen Funkgeräte. Die Frammersbacher Bergwacht ist auch keine Wache, die rund um die Uhr besetzt ist. Im Notfall werden die Retter alarmiert.

Hauptaufgabe der Frammersbacher Bergwacht wird sein, Patienten dort, wo sie verunglücken erstzuversorgen, aus dem unwegsamen Gelände zu retten und schließlich an den Rettungsdienst zu übergeben. Das Einsatzgebiet ist der halbe Spessart. Der Standort Frammersbach hat seine Berechtigung aufgrund des rundum unwegsamen Geländes im Spessart und auch in Verbindung mit den vielen Freizeitaktivitäten im Wald, angefangen vom Mountainbiken bis hin zum Wandern.
Da die Bergwacht zur Zeit ihre vorübergehende Heimat im Wiedekind-Gelände gefunden hat, liegt es nun an der Gemeinde, die Bergwacht auch bei den Planungen für die Umgestaltung des Geländes im Rahmen des Stadtumbau West zu berücksichtigen.
Wer sich über die Bergwacht informieren möchte, kann dies im Rahmen deren Ausbildungsabende tun. Die Bergwacht hat jeden dritten Mittwoch im Monat um 19.30 Uhr Ausbildungsabende in der Bergrettungswache auf dem Wiedekind-Gelände. . Im Internet ist die Bergwacht unter www.bergwacht-bayern.org/frammersbach zu finden.
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