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Markt Frammersbach

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Der neue Marktplatz als städtebauliches Vorzeigeprojekt



Diente der Marktplatz früher vornehmlich dem Parken von 35 Fahrzeugen, nennt er sich nach der Umgestaltung "multifunktionaler Aufenthaltsbereich" und ist ganz bewusst urban gehalten. Neben der Aufnahme in die "Architektouren 2010" hat der Städteplaner für die Neugestaltung des Ortszentrums auch noch eine Lobende Anerkennung" der Inno 2010 im Wettbewerb für Projekte mit Betonstein erhalten. Die Jury der Inno 2010 bemerkt zu den neu gestalten Platzflächen in der Ortsmitte, dass mit der unfangreichen Umbaumaßnahme es gelungen ist, einen Treffpunkt und Kommunikationsmittelpunkt mit hohem Akzeptanzwert für die Menschen zu schaffen. Nach Auffassung der Fachleute verleiht die zurückhaltende und dennoch ansprechende Gestaltung, die den Charakter der umliegenden Bausubstanz aufnimmt, dem Ortsmittelpunkt Wärme und ein einladendes Flair.
Ziel von Planern und Gemeinde war es, den Marktplatz und den Platz östlich des Rathauses, mit einer Fläche von insgesamt rund 7.600 Quadratmeter als Orte der Begegnung zu optimieren. Ursprünglich wurde der Marktplatz vor allem für das Parken genutzt. Im Hinblick auf die multifunktionale Nutzung durch Events, Märkte und sonstige Veranstaltungen wurde auf Mobiliar verzichtet. 1000 Quadratmeter wassergebundene Fläche mit rotem Belag und Porphyr umgeben die rund 100 Jahre alte Linde. Den Baum selbst umgibt ein mit Betonsteinen gefasstes Holzpodest, aus dem ein Wasserlauf entspringt. In der Dunkelheit wird das Podest und die Linde lichttechnisch raffiniert in Szene gesetzt.
Das Konzept basiert auf den drei Spessartelementen Wasser, Baum und dem Porphyr-Naturstein" stellt das verantwortliche Büro für Städtebau und Architektur (Würzburg) heraus. Der Bereich muss als einheitliches Bild einer Gesamtmaßnahme gesehen werden. Zwei von drei Bauabschnitten sind bereits fertiggestellt: Der Marktplatz mit Feuerwehrzufahrt, Parkplätze an der Gemeindebücherei und der Platz hinter dem Rathaus. Geplant sind der Rathausumbau mit Öffnung der Arkaden und westlich vom Marktplatz die Realisierung eines Einbahnrings mit der Bundesstraße 276 mit einer Freifläche am Lauberbach.
Die nach Meinung der Kritiker karge Zentrumsgestaltung erregt deren Gemüter. Daran ändert auch nichts eine nachträgliche Begrünung mit mobilen Blumenkübeln. Im Mittelpunkt der Kritik steht auch immer wieder der an der Linde angelegte stilisierte kleine Bachlauf und die unkonventionellen Sitzgelegenheiten auf dem Podest unter der Linde. Diese Aufenthaltsfläche auf dem Podest wird jedoch vor allem von jungen Leuten stark und genutzt. Vermisst werden auch weitere Sitzgelegenheiten.
Die "Architektouren 2010" zeigen 304 Projekte aktueller Architektur in Bayern, davon 23 in Unterfranken. Das einzige im Landkreis Main-Spessart vorgestellte Projekt ist der Frammersbacher Marktplatz. "Horizonte" - so das Motto der diesjährigen Veranstaltung - eröffnen neue Sichtweisen, wecken Sehnsüchte und signalisieren Aufbruch. Bei der Auswahl der Projekte wurden auch 2010 Themen wie Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und barrierefreies Bauen berücksichtigt. Initiator ist die Bayerische Architektenkammer (München).


Markt Frammersbach
Marktplatz 3
97833 Frammersbach
Tel.: 0 93 55 / 97 12 - 0
Fax: 0 93 55 / 97 12 - 33
E-Mail: Kontakt
www.msp-info.de www.kommune-aktiv.de
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Marktplatz 3 | 97833 Frammersbach | Tel.: 0 93 55 / 97 12 - 0 | info@frammersbach.de

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